Ein heißer Sommer liegt hinter uns, der Herbst regiert. Ich habe mit Walnüssen die letzte Ernte eingesammelt und Unmengen an Laub gerecht. Der Gruppenraum im Lichthof ist mit herabfallenden Ästen als Anschürholz, Brennholzvorrat und einer Generalüberholung des Grundofens für die anstehende Kälte gewappnet. In einer Woche endete bei den alten Kelten das Jahr mit dem Schwellenfest „Samhain“.
Höchste Zeit für die innere Einkehr. Was liegt hinter mir? Wofür bin ich dankbar? Was möchte ich verabschieden? Was steht in der kommenden Kälte und Dunkelheit an? Was soll sich in ihr für den Neuanfang bereit machen? Wofür brauche ich spirituellen Beistand?
Dafür macht Naturheilenergetikerin Dakar heute ein Feuer. Hier können wir uns wärmen und Altes verbrennen. Der Rauch verbindet uns mit oben. Dann krieche ich in die bedeckte Schwitzhütte. Nackt, wie Gott mich schuf; demütig, auf allen Vieren. Nun in der Dunkelheit lenkt mich nichts mehr ab, ich kann mich besinnen. Sobald Dakar im Feuer erhitze Steine bringt, ist es hier warm und geborgen wie in der Gebärmutter. Ich spüre die Verbundenheit mit meinen Ahnen und den Spirits. Ich werde singen und beten, während es heiß und heißer wird. Altes ausschwitzen und Neues aussprechen. Wenn ich am Ende wieder rauskrieche, werde ich mich fühlen wie neugeboren und für das nun Anstehende gut gewappnet sein.
Wer das heute auch gut gebrauchen kann, ist herzlich willkommen.
Zeit: Ab 18 Uhr, bis wir fertig sind
Mitbringen: Bademantel, Basaltsteine, Kräuter, Holz und ein Essen zu Ehren eines der Elemente
Energieausgleich: auf Spendenbasis
Nur mit Anmeldung: via info@lichthof.org



