Lichthof

Erholungsraum. Gäste - und Seminarhaus mit Café und Bazaar

ENGLISH: Program March

05.03. Vollmond

 

20.03. Dunkelmond

 

21.03. Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche mit Martina. Für Frauen und Männer!

Diesen Tag wird Martina nie vergessen: am 2.8.1992 hat sie mit Lammas im Lichthof zusammen mit der Taufe ihrer Tochter auch ihr erstes Jahreskreisritual gefeiert. Mir hat sie dazu gerade erst geschrieben: "Das war der Beginn meiner Spiritualität. Seitdem möchte ich kein Ritual missen. Die Rituale geben uns die besondere Kraft der gewissen Ewigkeit, sie kehren wieder und wieder und lassen uns teilhaben am ewigen Rhythmus der Mutter Erde. Dafür bin ich Bara von tiefstem Herzen dankbar, uns etwas beigebracht zu haben, was immer wieder weitergeht". Daß die Jahreskreisrituale im Lichthof auch ohne Bara weitergefeiert werden, hat Martina mit der Idee der Patinnenschaft für jedes einzelne Ritual ermöglicht. Sie hat dabei den Frühlingsanfang übernommen, weil er ihr schon immer besonders am Herzen liegt.

 

Es ist die Zeit des Erwachens und Wachsens.Die ersten Samen, die wir an Lichtmess gelegt haben, spriesen. Neues, üppiges Leben gedeiht. Damit es unsere Visionen auch tun, binden wir aus Zweigen, Blumen, Kräutern kleine Gebetssträuschen. Martina nimmt diese entgegen und bindet sie zu einem Kranz, der bis zur Wintersonnwend das Lebensrad im Lichthof schmückt – bis zur Erfüllung unserer Träume für dieses Jahr. Das macht sie hier am 21.3. seit Jahrzehnten so und hoffentlich auch noch in Jahrzehnten.

 

Zeit: ab 20 Uhr

 

Mitbringen: Zweige, Blumen, Kräuter für Deinen Wunsch im Kranz, Etwas Leckeres für danach

Gabe: 5 €

 

22.03.Firnis der „Mitteilungen aus den Gezeiten“ von Anne Novak

Eröffnung einer Ausstellung zu Jahreskreisritualen in Bild und Text

 

 

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“ wußte schon Prediger Salomo. Was wann an der Zeit ist, folgt in unseren Breitengraten der Gesetzmäßigkeit der (hoffentlich!) immer wiederkehrenden vier Jahreszeiten. Wir pflanzen im Frühling, ernten im Sommer, rechen im Herbst Laub und reisen am Winterende aus, was gepflanzt wurde, damit Neues wachsen kann. Dann fängt alles wieder von vorne an. Auch wenn wir keinen Garten haben, bestimmt das Wetter unseren Jahresablauf. Wir flirten im Frühling, feiern im Sommer draußen eine Party mit Erdbeerbowle, ziehen uns im Herbst in die Häuser zurück und verabschieden uns im Winter mit guten Vorsätzen fürs neue Jahr von Altem. Wir leben im Kreis dieser Jahreszeiten. Es ist ein ganz anderes Leben als in den Tropen, wo es nur Monsun oder Trockenzeit gibt!

 

Immer wenn eine neue Jahreszeit anfängt, beginnt für uns ein neuer Abschnitt. Die Kelten feierten diese Übergänge - als Jahreskreisrituale. Neben den vier bekannten Schwellenfesten, die Männer und Frauen gemeinsam feiern, sind vier weitere überliefert, die getrennt gefeiert werden: Lichtmess, Beltane, Lammas und Samhain.

 

Viele feiern die Jahreskreisrituale noch heute. Wie wir hier. Wir nutzen den Zeitpunkt ganz einfach, um uns der Verbundenheit mit kosmischen Gesetzen bewußt zu werden und uns auf unsere Ziele für das Anstehende zu besinnen. Das stärkt! Anne ist eine von den Frauen, die seit Jahrzehnten diese acht Gezeiten bewußt begeht. Hier oder dort oder auch mal an einem ganz anderen Ort. Nun teilt sie uns in Text und Bild mit, wie sie diese besonderen Stunden erlebt. Sie zeigt ihre Werke im Lichthof, weil hier Kunst und Jahreskreisritulae herrschen dürfen - auch in Form von acht von zum Thema. was freut er sich über die Bereicherung!

 

Zur Vernissage am 22.03.2015 von 15 – 18 Uhr gibt es Jahreszeit-Häppchen von Ira, Didge-Klänge von Peter, Natur-Lyrik von Beate und einen Kreistanz mit Roswitha. Eintritt frei! Die Ausstellung läuft bis 22.07. Sie ist immer Samstags von 14 – 18 Uhr zu bewundern, bei Events und ab 22.05. zu den Öffnungszeiten des Sonnencafés. Zum Sommerfest am 18.07. wird Anne überdies auch für Rück- und Anfragen da sein.

 

Zeit: 15 – 18 Uhr

Eintritt frei

 

28.03. Indisch Kochen in drei Gängen mit Dipak

Eigentlich ist der Chef der Lichthofküche ja garkein Inder, sondern ein Nepali und auch kein Profi-Koch, sondern gelernter Kellner. Aber Dipak hat zehn Jahre lang in Mumbai und Goa in den besten Hotelrestaurants mit asiatischer Küche gearbeitet. Weil er Essen liebt, hat er dabei immer den Köchen über die Schulter geschaut und anschließend die Reste der Gäste gekostet. So hat er wunderbar Gerichte aus China, Nepal und Indien kochen gelernt. Er hat auch ein umfangreiches aryurvedisches Wissen über die Heilkraft der Zutaten. Anders als in Europa saugt jedes Hindu-Kind mit der Muttermilch auf, was schmeckt und wie warum auch noch gut tut. Seit Herbst 2012 beglückt er so nun Lichthof-Gäste kulinarisch. Einige so sehr, daß sie um eine Lehrstunde bei Dipak gebeten haben. Et voilà!

 

Heute steht ein vegetarisches Dreigänge-Menü auf dem Lehr-Programm, dass die heißgeliebten Klassiker der indischen Küche vereint. Dal, eine Linsensuppe; Veg Curry, ein Gemüsegulasch; Khir, der Milchreis nach dem jedes indische Kind süchtig ist. Dazu gibt's Jai, den indischen Gewürztee und Dipak zeigt auch, wie man ein Lassi zaubert. Alles ist dabei kinderleicht und schnell zuzubereiten. Da Dipak nicht nach Rezept, sondern Bauchgefühl kocht, lernt Ihr dabei von Dipak genau so, wie er selbst kochen gelernt hat: Ihr dürft ihm über die Schulter schauen, ihn ausfragen, mitarbeiten und danach gemeinsam alles kosten.

 

Zeit: 10 - 15 Uhr

Preis: 40 €

Teilnehmerzahl: 8